Beschäftigung und Tagesgestaltung in Coronazeiten

Um im Falle einer Infektion eines Mitarbeiters oder Bewohners eines Wohnbereiches eine Kettenreaktion und  Ansteckung im ganzen Haus zu verhindern, werden seit Beginn der Pandemie alle Beschäftigungs- und Gruppenangebote nur auf jedem Wohnbreich für sich angeboten.

Alle ehemaligen Veranstaltungen, an denen Bewohner vom gesamten Haus teilnahmen, sind seither nicht mehr möglich.  Umso mehr war und ist es unser Ziel,  dass sich alle trotzdem bei uns wohl fühlen – Körperlich und geistig-seelisch.

Auf allen Wohnbereichen gibt es eine Wohnküche. Der Tag beginnt dort mit dem gemeinsamen Frühstück. Natürlich dürfen diejenigen, die müde sind, ausschlafen und kommen später dazu. Wir Mitarbeiter des Betreuungdienstes sind beim Frühstück, Mittagessen und Nachmittagskaffee so oft wie möglich dabei. Unterhaltungen und Lachen gehören selbstverständlich dazu.

Zwischen Frühstück und Mittagessen und ab dem Nachmittagskaffee gibt es in jedem Wohnbereich in der Wohnküche jeweils Angebote in der Gruppe oder Kleingruppe oder auch auf dem Zimmer als Einzelbeschäftigung. Z.B. Singen, Musik und Bewegung, jahreszeitliche Themen, Gespräche, Austtausch von Erinnerungen, Quiz und Gedächtnistraining, Basteln und Malen, Ball- und andere Spiele, leicht Gymnastik, Fernsehgottesdienste usw.

Bei schönem Wetter wird auch der Garten genutzt und man sitzt im Schatten unter den Bäumen oder den großen Sonnenschirmen – aber auch hier hält man Abstand zu den Bewohnern anderer Wohnbereiche.
In zwei unseren größten Räumen können wir wohnbereichsbezogen in kleineren Gruppen Sturzprävention und musikalische Angebote durchführen.
Auch Feiern und Feste, wie z.B. Oktoberfest, im Advent, Weihnachten, Ostern finden separat auf den jeweiligen Wohnbereichen statt.
Bei schönem Wetter sind auch immer wieder Andachten, Konzerte vorm Haus und im hinteren Garten, so dass alle Bewohner von ihrem jeweiligen Wohnbreich zuschauen und -hören können.
An Feiertagen gibt es auch begrenzt auf je zwei Wohnbereichen pro Tag,  kurze Andachten von je einer/einem ehrenamtlichen Mitarbeiter des Andachtteams statt. Selbstverständlich betreten diese, wie alle Besucher,  nur mit aktuellem negativem Testergebnis das Heim und tragen wie alle Mitarbeiter und Besucher des Heims, einen Mundschutz usw.
Alle Einschränkungen und notwendigen Hygienmaßnahmen haben bisher ihre Wirkung gezeigt und wir hatten Glück, dass wir bis heute keinen Infektionsfall im Heim hatten.
Wir setzen alles daran, dass dies auch weiterhin der Fall bleibt und wir trozdem so viel Lebensfreude für die Bewohner durch unsere Angebote verbreiten, wie möglich.